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Ab sofort online: Internetdatenbank zu Pränataldiagnostik und unerfülltem Kinderwunsch
Das Angebot der Fortpflanzungsmedizin für Paare, die sich entweder ein Kind wünschen oder die ein Kind erwarten, ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Dagegen ist das Medien- und
Maßnahmenangebot, um sich über die Verfahren der Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik zu informieren, gering.
Zu diesem Ergebnis kommt die Marktübersicht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Von insgesamt 620angeschriebenen Einrichtungen und Organisationen wurden der Bundeszentrale 93
Medien und Maßnahmen zum Thema Pränataldiagnostik gemeldet, zum Thema unerfüllter Kinderwunsch dagegen nur 41.
Die meisten Materialien, die zu diesen Themenfeldern angeboten werden, wenden sich an Fachkräfte in Form von Tagungsdokumentationen und Fachartikeln. Diese spiegeln den regen - zum Teil sehr kontrovers
geführten - fachlichen Diskurs zu psychosazialen, ethischen und rechtlichen Aspekten der neuen Fortpflanzungstechnologien wider. Dagegen ist das Angebot an Medien, die sich direkt an Paare mit Kinderwunsch oder an
schwangere Frauen/werdende Eltern wenden, äußerst gering.
Die BZgA hat diese Information in einer Datenbank zusammengestellt, die ab heute (Dez 2003) unter http://www.bzga.de/praenataldiagnostik-unerfuellterkinderwunsch online zugänglich ist. Sie richtet sich in erster Linie an Fachkräfte aber auch an schwangere Frauen, werdende Eltern und Menschen, die sich ein Kind wünschen. Die Datenbank gibt Hinweise auf Broschüren, Tagungsdokumentationen, Fortbildungsangebote, Medien und Maßnahmen. Als ein dauerhaftes Angebot wird sie auch zukünftig neue Informationen aufnehmen und damit zur Transparenz in diesen Themenfeldern beitragen.
Fast jede schwangere Frau werden über die allgemeine Schwangerschaftsvorsorge hinaus heutzutage Verfahren der Pränataldiagnostik angeboten, die nach Störung und Fehlbildung bei dem Ungeborenen suchen.
Dabei sind viele werdende Eltern bei Ihrer Entscheidungsfindung für oder gegen vorgeburtliche Untersuchungen auf Informationen und Beratungsangebote angewiesen. Falls se ein behindertes Kind erwarten oder es bereits
geboren ist, suchen sie häufig nach unterstützung und Austausch mit anderen Eltern. Hier bietet die Datenbank beispielsweise Informationen über Angebote von Behindertenorganisationen und Selbsthilfegruppen an.
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist nicht selten. Ungefähr jede siebte Partnerschaft bleibt kinderlos, weil einer der Partner oder beide von Fruchtbarkeitsstörungen, deren Behandlung und
Beratungsmöglichkeiten zu diesem Themenbereich interessiert. Die Datenbank gibt Aufschluß darüber, wo es weiters Informationsmaterial zu diesem Themengebiet gibt und wo man es beziehen kann.
Informationsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu den Themen Pränataldiagnostik - Unerfüllter Kinderwunsch:
+ Medienpaket ‘Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit’, 4 Broschüren und 4 Viedeofilme, in deutscher und in türkischer Sprache erhältlich
+ FAltblatt ‘Pränataldiagnostik’ - Eine Erstinformation zu Beratung, Methoden und Hilfen
+ http://www.familienplanung.de/kinderwunsch
+ http://www.bzga.de/praenataldignostik-unerfuellterkinderwunsch
Bestelladresse: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 51101 Köln Fax: 0221-8992257 e-mail: order@bzga.de
BZgA-Infodienst, Dezember 2003 Diese Seite als PDF-Dokument
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